Budgetplaner

Monatlicher Haushaltskalender

Trage die jeweils in einem Monat gemachten Ausgaben mit einer kurzen Bezeichnung (z.B. Miete oder Lebensmittel) und die im gleichen Monat erzielten Einnahmen (z.B. BaföG oder Unterhalt) unter die jeweiligen Spalten ein. Die Summen der Ausgaben stellst du dann gegenüber. Danach gehst du zur Auswertung. Je mehr Monate du den Haushaltskalender führst, desto sicherer wird das Ergebnis.

Die Blätter für den Haushaltskalender
kannst du hier downloaden.
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Auswertung:

a) Die Summe Ausgaben ist wesentlich niedriger als die Summe deiner Einnahmen. Gratuliere! Du verstehst zu haushalten. Vielleicht kannst du durch gezieltes Anlegen deiner monatlichen Ersparnisse deine finanzielle Situation noch weiter verbessern. Erkundige dich einmal bei deiner Bank oder dem Informationsdienst des Bundesverbands Deutscher Banken welche Anlageformen Sie dir empfehlen können.

b) Die Summe deiner Ausgaben ist etwas niedriger als die Summe deiner Einnahmen. Du kommst mit deinem Geld schon zurecht. Aber lese einmal die Tipps unter c) und d) weiter. Vielleicht kannst du deine Situation noch etwas besser gestalten.

c) Die Summe deiner Ausgaben geht gerade mit deinen Einnahmen zusammen. Du kommst noch so über die Runden, aber zum Monatsende wird es manchmal schon eng. Schau dir deine Ausgabenposten in den Spalten "Konsum – Persönliche Ausgaben" genau an. Ist alles zwingend nötig, was du darin aufgeführt hast? Kannst du einzelne Verpflichtungen, etwa durch Vertragskündigung oder Rückgabe des Gekauften auflösen? Schau in deinen Ausgaben unter "Haushaltsführung variable Ausgaben" nach, ob du in Zukunft nicht vielleicht durch billigeres Einkaufen im Discounter Geld sparen könntest, oder statt neuen Sachen nicht Second-Hand-Waren erstehen kannst.

d) Die Summe deiner Ausgaben liegt etwas unter deinen Einnahmen. Hoppla, du bist überschuldungsgefährdet! Bislang konntest du dich vielleicht noch mit der Hilfe von Freunden und Verwandten über Wasser halten, aber wenn jetzt noch eine größere Ausgabe käme, hättest du ernsthafte Schwierigkeiten. Du musst deine Ausgaben in den Bereichen "Konsum – Persönliche Ausgaben" und "Haushaltsführung variable Ausgaben" senken, oder auch deine Einnahmen erhöhen, wenn Schule und Ausbildung den Stress eines Nebenverdienstes noch zulassen.

e) Die Summe deiner Ausgaben liegt wesentlich über deinen Einnahmen. Irgendwie hast du es selbst gewusst. Du steckst in Geldschwierigkeiten. Weiter den Kopf in den Sand stecken oder noch mehr Geld leihen, macht alles nur noch schlimmer. Du brauchst Hilfe. Besprech dich mit einer Person, der du vertraust, und die sonst mit deinen Schulden selbst nichts zu tun hat – auch nicht als möglicher Geldgeber! Eine Liste der örtlichen Schuldnerberatungsstellen findest du hier. Bei einzelnen Fragen kann dir auch völlig anonym unser Messageboard weiterhelfen.